
Weniger Herzinfarkt-Tote durch KlinikübernahmenInvestitionen statt Marktmacht – aktuelle Studie zeigt qualitative Verbesserung in der akuten Notfallversorgung nach Übernahme von Krankenhäusern
20. August 2026, von Hannes Rathjen

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Wenn ein Krankenhaus von einem neuen Träger übernommen wird, steht in der Öffentlichkeit oft die Sorge vor Sparmaßnahmen und einer schlechteren Versorgung im Vordergrund. Eine aktuelle bundesweite Studie von Dr. Esra Eren Bayindir und Prof. Dr. Jonas Schreyögg vom Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg sowie Prof. Dr. Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin (TUB) belegt nun das Gegenteil: Nach Krankenhausfusionen können sich die Überlebenschancen von Patient:innen bei akuten Notfällen wie dem Herzinfarkt spürbar verbessern. Wie das Forschungsteam in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet Regional Health – Europe berichtet, sank die 30-Tage-Übersterblichkeit nach einem akuten Herzinfarkt in übernommenen deutschen Krankenhäusern um 1,24 Prozentpunkte – was bei einer Ausgangssterblichkeit von 12,82 % einer relativen Reduktion von rund einem Zehntel entspricht.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung. Zur Studie "Hospital acquisitions and 30-day mortality after acute myocardial infarction and stroke in Germany: a quasi-experimental cohort study" geht es hier.
